nachgedacht
ich bin geschieden, tja sowas passiert. drei jahre habe ich so gut es ging, versucht darüber hinweg zu kommen. nicht dass es meine große liebe war, es war einfach gewohnheit, es war einer da, der das leben mehr oder weniger gut mit mir teilte. und plötzlich war alles anders. ich glaube nicht, dass mir das das herz gebrochen hat, das war schon eher ein erlebnis danach, aber davon vielleicht später. ich war einfach getroffen, dass ER es wagte, einfach zu gehen. und dass er mich mit diversen problemen alleine ließ, danach einfach in der weltgeschichte herumhurte. ich war einfach beleidigt und gekränkt.
danach habe ich mein leben umstellen müssen, habe wieder lernen müssen, meine finanziellen mittel einzuteilen, es war und ist nicht leicht. dann war ich auf der suche, habe one night stands hinter mich gebracht und zwei beziehungen. habe gechattet und auf druck einen partner gesucht und ihn nicht gefunden.
aber was ich gefunden habe, hat mich anfangs entsetzt, heute muss ich darüber lachen. als frau über 40 ist es nicht so leicht, vor allem wenn man feststellen muss, dass gleichaltrige alleinstehende männer schon eine art von knacks haben. oder eine "dominante ader" haben, wie der von der ersten eingegangenen beziehung, der mir mitten unterm sex den oberschenkel zu reiben begann, um anschließend feste drauf zu schlagen. der eine sekunde danach dann meine hand im gesicht kleben hatte und der auf grund dessen die welt nicht mehr verstand. mich schlägt keiner mehr ungestraft. heute weiß ich, warum er das getan hat, dass man haut anwärmen muss, um keine spuren zu hinterlassen. ich bin einfach gegangen und habe mich vertschüsst, jeden kontakt abgebrochen. erst später habe ich darüber nachgedacht, warum wir eigentlich nie "richtig" miteinander geschlafen haben und anfangs keine antwort dafür gefunden.
oder der andere, den ich schon eine weile kannte, bevor ich mich auf eine beziehung mit ihm einließ, der mir den himmel auf erden versprach und seine handwerklichen fähigkeiten. die liste seines einfallsreichtums war lang, doch bei der ausführung haperte es an seiner schneckenhaften durchführung. ich habe dann selbst begonnen, seine angefangenen renovierungen fertig zu stellen und musste bemerken, dass er alles runtermachte, was ich leistete. sein verkorkstes privatleben, seine probleme, seine familiäre situation zog mich mehr runter, als es für mich gut war. und der sex mit ihm, das war täglicher schweinsbraten. schneller schweinsbraten, den er "quickie" nannte und sich über meine sichtweise wunderte, denn unter einem quickie verstehe ich keinesfalls verkehr, bei dem mann sich zwar im vorfeld bemüht, sich dann aber binnen zwei minuten ergießt. aus wars dann nach sechs monaten, nach weiteren drei hat ers dann endlich mal geschnallt, dass es aus ist.
fortsetzung folgt.
danach habe ich mein leben umstellen müssen, habe wieder lernen müssen, meine finanziellen mittel einzuteilen, es war und ist nicht leicht. dann war ich auf der suche, habe one night stands hinter mich gebracht und zwei beziehungen. habe gechattet und auf druck einen partner gesucht und ihn nicht gefunden.
aber was ich gefunden habe, hat mich anfangs entsetzt, heute muss ich darüber lachen. als frau über 40 ist es nicht so leicht, vor allem wenn man feststellen muss, dass gleichaltrige alleinstehende männer schon eine art von knacks haben. oder eine "dominante ader" haben, wie der von der ersten eingegangenen beziehung, der mir mitten unterm sex den oberschenkel zu reiben begann, um anschließend feste drauf zu schlagen. der eine sekunde danach dann meine hand im gesicht kleben hatte und der auf grund dessen die welt nicht mehr verstand. mich schlägt keiner mehr ungestraft. heute weiß ich, warum er das getan hat, dass man haut anwärmen muss, um keine spuren zu hinterlassen. ich bin einfach gegangen und habe mich vertschüsst, jeden kontakt abgebrochen. erst später habe ich darüber nachgedacht, warum wir eigentlich nie "richtig" miteinander geschlafen haben und anfangs keine antwort dafür gefunden.
oder der andere, den ich schon eine weile kannte, bevor ich mich auf eine beziehung mit ihm einließ, der mir den himmel auf erden versprach und seine handwerklichen fähigkeiten. die liste seines einfallsreichtums war lang, doch bei der ausführung haperte es an seiner schneckenhaften durchführung. ich habe dann selbst begonnen, seine angefangenen renovierungen fertig zu stellen und musste bemerken, dass er alles runtermachte, was ich leistete. sein verkorkstes privatleben, seine probleme, seine familiäre situation zog mich mehr runter, als es für mich gut war. und der sex mit ihm, das war täglicher schweinsbraten. schneller schweinsbraten, den er "quickie" nannte und sich über meine sichtweise wunderte, denn unter einem quickie verstehe ich keinesfalls verkehr, bei dem mann sich zwar im vorfeld bemüht, sich dann aber binnen zwei minuten ergießt. aus wars dann nach sechs monaten, nach weiteren drei hat ers dann endlich mal geschnallt, dass es aus ist.
fortsetzung folgt.
IchMeinerMirMich - 22. Dez, 19:33
